Lageenergiespeicher: Stromspeicher für große Strommengen

Lageenergiespeicher speichern Energie aufgrund des Umstandes, dass Objekte daran gehindert werden, dem natürlichen Lauf der Gravitationswirkung zu folgen. Wird ein Fluss durch eine Staumauer an seinem direkten Weg entlang der Gravitationswirkung gehindert, „staut“ sich die Lageenergie des Wassers, die seit Jahrhunderten für die Energiegewinnung genutzt wird, indem der Weg der Gravitationswirkung über eine Turbine geleitet wird. Nach dem gleichen Prinzip arbeiten Pumpspeicherkraftwerke. Eine Fortentwicklung davon stellt das hier vorgestellte Konzept des Lageenergiespeichers dar. Die Lageenergie wird nicht mittels Wasser gespeichert, sondern in einem Felszylinder, der mittels Wasser angehoben wird und bei Strombedarf abgelassen wird, so dass das Wasser unter dem Fels durch eine Turbine geleitet werden kann. [mehr]

Der Bedarf zur Speicherung von großen Strommengen wird durch den weltweit rasant stattfindenden Ausbau der fluktuierenden Erneuerbaren Energien (FEE) wie Wind- und Solarkraft zunehmen. Um die Versorgungssicherheit aufrecht zu erhalten, müssen in einem von erneuerbaren Energien dominierten Energiesystem für den Fall länger anhaltender Perioden mit Schwachwind oder geringer Sonnenscheindauer wesentlich größere Speicher eingesetzt werden als heute vorhanden. Der Lageenergiespeicher bietet hierfür eine innovative Lösung, da er sehr große Strommengen über lange Zeit speichern kann. [mehr

Die zentralen Vorteile:

  • Speicherung großer Strommengen (skalierbar zwischen 8 und 2.000 Gigawattstunden)
  • sehr günstige Kosten pro gespeicherter Kilowattstunde
  • vergleichsweise geringer Flächenverbrauch

 

Aktuell: 23. Juli 2013, 18:15 Uhr, Vortrag "Der Lageenergiespeicher, eine neue Lösung für das Stromspeicherproblem", Erlebniszentrum Naturgewalten, Westerland (Sylt)

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